Vorsorge

Mit einem modernen und zeitgemäßen Vorsorgekonzept haben wir das Ziel, ernsthafte Erkrankungen zu verhindern (Vorsorge) oder frühzeitig zu erkennen (Früherkennung). Durch die breite und qualifizierte Anwendung von Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen wurde und wird erreicht, dass die Lebenserwartung und die Lebensqualität in unserem Land in den letzten Jahrzehnten ständig gestiegen sind.

Folgende Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen bieten wir über die Basis-Vorsorge hinaus an:

  • Gynäkologische Ultraschalluntersuchung:
    Frühe krankhafte Veränderungen in der Gebärmutterhöhle, in der Gebärmutterwand und an den Eierstöcken verlaufen meistens symptomlos und können mit der Tastuntersuchung nicht festgestellt werden. Nur durch eine Früherkennung und eine Behandlung von früheren Erkrankungsstadien werden sehr gute Heilungschancen möglich. Auch Erkrankungen der Gebärmutter (z. B. Myome, Fehlbildungen) oder der Eierstöcke (z. B. Zysten oder gutartige Tumore) die für den späteren Kinderwunsch wichtig sind, können nur mit einer Ultraschalluntersuchung genau festgestellt werden. Die Ultraschalluntersuchung mit hoch auflösender Bildtechnik bietet eine sehr effektive, moderne und zeitgemäße Diagnostik zur Früherkennung dieser Erkrankungen.
  • Brust-Ultraschalluntersuchung:
    Seit 2007 existiert in Sachsen ein Mammographie-Screening (Reihenuntersuchung) – unabhängig von der gynäkologischen ärztlichen Vorsorgeuntersuchung und ohne Überweisungsschein werden alle Frauen im Alter von 50 – 69 Jahren durch eine zentrale Erfassungsstelle in ein vorgeschriebenes Röntgeninstitut zur Mammographieuntersuchung eingeladen. Es ist sehr wichtig darauf hinzuweisen, dass nach aktuellem Erkenntnisstand nur ca. 30 Prozent aller neuen Brustkrebserkrankungen durch dieses Screening diagnostiziert werden. Zur Früherkennung des Brustkrebses (jede 8. bis 10. Frau erkrankt daran, ein Viertel der Erkrankten sind jünger als 50 Jahre) bieten wir in unserer Praxis die Ultraschalldiagnostik mit einem High-End-Gerät an. Damit gelingt es kleine krankhafte Brustveränderungen zu entdecken (die Entdeckung von bösartigen Knoten bis 2 cm gilt als Früherkennung), um so eine schnelle weitere Abklärung und vor allem eine frühe Behandlung zu ermöglichen.
  • Immunologischer Stuhltest:
    Der Nachweis von nicht sichtbarem Blut im Stuhl kann ein Hinweis auf eine Geschwulsterkrankung im Dickdarm sein. Über den kostenlosen Stuhltest im Rahmen der Krebsvorsorge (für Frauen über 50 Jahre) hinaus, bietet ein immunologischer Test auf Blut im Stuhl eine deutlich bessere Empfindlichkeit.
  • Test auf HPV-Infektion:
    Bestimmte Papillomvirus-Typen des Menschen (HPV) sind für die Entstehung von Genitalwarzen (Condylomata acuminata) und für Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Die sogenannten High-risk- beziehungsweise Low-risk-Papillomvirus-Typen verursachen mehr als 99 Prozent der Gebärmutterhals-Krebserkrankungen und mehr als 90 Prozent der Fälle von Genitalwarzen. Der Test auf das Vorhandensein von Papillomviren gibt wichtige zusätzliche Informationen für das Risiko auf Zellveränderungen am Muttermund oder im Gebärmutterhals.

Die aufgeführten und von uns angebotenen Untersuchungen („erweiterte Vorsorgeuntersuchungen”) sind kein Bestandteil der gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen und deshalb für Patientinnen der gesetzlichen Krankenversicherung Wunschleistungen, die nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) privat mit Ihnen abgerechnet werden müssen.

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