Behandlung bei Myomen

Myome sind gutartige Muskelknoten die an unterschiedlichen Stellen des Gebärmutterkörpers auftreten können. Sie treten typischer Weise bei Frauen im gebärfähigen Alter auf und können unterschiedliche Auswirkungen und Beschwerdebilder bei der betroffenen Frau verursachen.
Eine Gruppe von Frauen mit Myomen der Gebärmutter haben wenig oder keinerlei Beschwerden, so dass bei ihnen regelmäßiger Ultraschallkontrollen der Myomgröße ausreichend sind.

Bei einer zweiten Gruppe von Frauen können jedoch Probleme auftreten:

  • Unterbauchbeschwerden aufgrund der durch Myome vergrößerten Gebärmutter
  • verschiedene Formen von gynäkologischen Blutungsstörungen, wie deutlich verstärkte oder schmerzhafte Regelblutungen
  • Schwierigkeiten bei bestehendem Kinderwunsch

Um diese Beschwerden zu behandeln, gibt es verschiedene Möglichkeiten Myome operativ und schonend zu entfernen.
Das sind:

  • die operative Gebärmutter-Spiegelung (Hysteroskopie) mit der Abtragung von Myomen die sich in die Gebärmutterhöhle vorwölben
  • die Bauchspiegelung (Knopfloch-Chirurgie) mit dem Ausschälen der Myome aus der Gebärmutterwand mit anschließender mikrochirurgischer Naht

Wichtig ist die rechtzeitige Operation vor allem bei Frauen mit Kinderwunsch, da die Gebärmutter für die Einnistung der befruchteten Eizelle und später für die gesamte Schwangerschaft möglichst normal aufgebaut sein sollte.

Bild: Verschiedene Lokalisationen der Gebärmuttermyome
Verschiedene Lokalisationen der Gebär­muttermyome

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