Punktion der Placenta (Chorionzottenbiopsie: CVS)

  • ab der 11. Schwangerschaftswoche

Bei dieser Untersuchung wird durch eine feine Punktionsnadel Gewebe aus dem Mutterkuchen entnommen. Der Eingriff wird über die Bauchdecke vorgenommen. Unter Ultraschallkontrolle wird die Nadelspitze zum Mutterkuchen geschoben. Durch die Nadel können dann sehr kleine Zotten des Mutterkuchens angesaugt werden. Da es sich bei diesen Zotten des Mutterkuchens um Schwangerschaftszellen handelt, kann aus den Zellen der Chromosomensatz des Kindes bestimmt werden. Auch können anhand dieser Zellen Untersuchungen auf Stoffwechselerkrankungen (zum Beispiel Mukoviszidose) oder seltene Erbkrankheiten durchgeführt werden.

Das Risiko dieser Untersuchung für eine Fehlgeburt liegt etwa bei 1:100. Das heißt, dass statistisch bei 100 Punktionen 1 Mal eine Fehlgeburt ausgelöst wird.

Das erste Ergebnis liegt 2 – 3 Tage nach der Punktion vor.

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